Ich möchte mich als Modell bewerben. Was muß ich tun?
 
Eine einfache Mail (auch ohne Foto) oder ein Anruf genügt. Wir vereinbaren einen persönlichen Gesprächstermin zum gegenseitigen Kennenlernen bei dem wir alles Nötige besprechen. Wenn du keine Sedcard hast, machen wir einige Probefotos für unsere Kartei. Diese Fotos werden nicht weitergegeben oder kommerziell verwendet, sie sind nur für unsere Modellübersicht.
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Was kann ich als Modell verdienen?

 
Das hängt von verschiedenen Faktoren ab: als Honorar sind sowohl Stunden- als auch Tagessätze üblich, die sich an den marktüblichen Höhen orientieren und individuell verhandelt werden. Anfänger(innen) erreichen natürlich nicht die Honorarsätze eines professionell arbeitenden Modells, bieten dem Fotografen aber auch nicht so viel Erfahrung vor der Kamera. Das wird spätestens bei der anschließenden Bildauswahl deutlich. Daher bieten wir Newcomern auch die Möglichkeit, auf der Basis "Time for Picture" (TfP) zu arbeiten: gerade Einsteiger möchten sich eine eigene Sedcard zusammenstellen und benötigen dafür hochwertige Fotos, die sie sonst teuer bezahlen müssten. Bei uns bekommt ihr eine CD mit den Fotos eines Shootings als Honorar, die für eine Sedcard verwendet werden können.
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Gibt es einen Vertrag?
 
Wir arbeiten grundsätzlich mit einem Standard-Modellvertrag. Den Vertragstext kannst du hier als PDF nachlesen:

Vertragstext
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Welche Voraussetzungen muß ich als Modell erfüllen?
 
Wichtig ist nicht, ob du bestimmte Schönheitsideale erfüllst oder eine bestimmte Größe oder Haarfarbe besitzt. Auch dein Alter ist eher unwichtig. Jeder Mensch hat ein individuelles Wesen und eine individuelle Ausstrahlung. Viel wichtiger ist, daß du gerne mit anderen Menschen arbeitest und dir vorstellen kannst, die Anweisungen der Fotografen vor der Kamera umzusetzen. Für unterschiedliche Fotoprojekte benötigen wir ganz unterschiedliche Menschentypen - vielleicht dich! Übrigens: auch wenn wir hier von Arbeit sprechen haben wir trotz der manchmal auch anstrengenden Shootings viel Spaß dabei.
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Gibt es eine Altersbeschränkung?
 
Nein. Du solltest 18 Jahre alt und damit geschäftsfähig sein. Manchmal arbeiten wir auch mit jüngeren Menschen, benötigen dann aber immer eine Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten im Vertrag. Nach oben gibt es keine Altersbeschränkungen.
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Ich möchte als Modell nicht in allen Bereichen arbeiten, z.B. lehne ich Aktaufnahmen ab. Geht das?
 
Natürlich. Du allein bestimmst, in welchen Bereichen du arbeiten möchtest und in welchen nicht. Änderungen sind jederzeit möglich. Einzelheiten werden vor jedem Shooting besprochen.
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Ich interessiere mich für Akt-/Teilakt-Aufnahmen, möchte aber anonym bleiben. Ist das möglich?

In diesem Fall besteht die Möglichkeit, reine Body-Aufnahmen zu machen bzw. die Aufnahmen anzuschneiden. Bei besonderen Merkmalen wie Tattoos, Muttermalen, Narben, etc., anhand derer man dich noch erkennen könnte, besteht weiterhin die Möglichkeit der Verhüllung bzw. digitalen Retusche.
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Was ist eine Sedcard und wie bekomme ich eine?

Sedcards, im nicht-deutschen Sprachraum auch Comp-Cards (von engl. composite, "zusammengesetzt") genannt, sind sozusagen die verlängerten Visitenkarten der Fotomodelle und damit ihr wichtigstes Werbemittel, um auf sich aufmerksam zu machen.
 
Erfunden wurden sie von dem Engländer Sebastian Sed, einem der Inhaber der britischen Modellagentur Parker-Sed, als standardisiertes Mittel zur Modellauswahl. Heute sind sie das Arbeitsmittel in allen Agenturen weltweit.
 
In der Größe orientieren sie sich am Format DIN A5 (148x210mm) oder dem US-Format "US-Statement/Half" (5.5" x 8.5"), je nachdem, auf welchem Kontinent der Drucker steht.
 
Auf ihrer Vorderseite ist meist nur ein einziges Porträtfoto des Modells abgebildet, es nimmt üblicherweise die gesamte Fläche ein. Auch der Name des Modells ist hier zu finden, wobei der besseren Lesbarkeit wegen entweder schwarze oder weiße Schrift gewählt werden sollte, ein Zuviel an Farbe wäre nur kontraproduktiv.

Sicher ist die Auswahl des Frontfotos für das Modell keine einfache Sache, schließlich ist gerade dieses für eine spätere Erstauswahl durch den Fotografen entscheidend. Ein einfacher Test kann helfen: die verschiedenen Fotos einem möglichst großen Personenkreis vorlegen. Freunde, Bekannte, vielleicht bekannten Fotografen - die Summe ihrer Entscheidungen ist sicher keine schlechte Wahl. Auch sollte das Frontfoto immer Augenkontakt haben (das Modell sollte also direkt in die Kamera schauen), das erweckt Interesse beim Betrachter.
 
Die Rückseite enthält weitere Fotos des Modells in möglichst vielen Varianten: sportlich, in Abendgarderobe, im Beruf, mit der Familie. Wichtig sind vor allem verschiedene Stimmungen und Gesichtsausdrücke: Flexibilität ist hier ein gutes Buchungskriterium. Wer in entsprechenden Bereichen arbeiten möchte, sollte auch an ein Foto im Badeanzug oder Bikini bzw. Shorts denken. Dazu kommen die persönlichen Daten des Modells, also Körpergröße, Konfektionsgröße, Oberweite, Taille, Hüfte, BH- und Cupgröße bei Frauen, Schuhgröße, Kopfweite, Augen- und Haarfarbe. Letztere wechselt bei Ladies mitunter häufiger, das sollte dann auch so auf der Karte stehen. Ein kleiner Bereich auf der Rückseite bleibt frei für einen Aufkleber mit der Kontaktadresse des Modells, entweder vom Modell selbst oder von der Agentur.
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Was sind Modelbooks?
 
Modelbooks sind die großen Varianten der Sedcards: sie können durchaus die gleichen Fotos enthalten wie die Sedcard, aber eben in Buchform. Üblich sind Ringbücher, die Fotos im Format 24x30 cm aufnehmen können. Alternativ nimmt man Bilder im Format 18x24 cm, die dann auf Karton im Format 24x30 cm aufgezogen werden. Hinzu kommen Berichte aus Zeitschriften und Zeitungen über die bereits geleistete Modellarbeit (sog. "Tear-Sheets", Ausrisse). Diese Tear-Sheets dienen als Beweis dafür, daß man bereits für erfolgreiche Produktionen gebucht wurde.
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